
|
Baden Powell gründete 1908 die Pfadfinder in London. Baden ist am 22.
Februar 1857 in London geboren. Sein voller Name ist „Sir Robert Styvensen
Smith Baden Powell, Lord of Gilwell“ und sein Spitzname war „BP“. Sein Vater starb, als BP gerade erst 3 Jahre alt war. So wuchs er bei seiner
Mutter auf und ging jeden Tag mit seinem Großvater in den Wald. Dort
untersuchte er alle Wege und beobachtete die Tiere. Er war damals schon sehr an
die Natur gebunden. In den Ferien machte er mit seinen Brüdern eine Yacht-Expedition
rund um die Südküste Englands. Nach der Schule wurde Baden Soldat bei der
Britischen Armee. Er kam nach Indien und Afrika. Baden schrieb für seine
Soldaten das Buch „Aids to Scouting“. Die britischen Kinder lasen das Buch
ebenfalls. So schrieb BP ein weiteres Buch: „Scouting for Boys“. 1899 war
Buren-Krieg in Afrika. BP sicherte mit seinen Soldaten die besiegte Stadt
Mafeking. Als er zurück nach England kam, war er auf der ganzen Welt bekannt. 1907
organisierte Baden das erste Pfadfinderlager mit 22 Jungen aus den
unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf „Brownsea-Island“ statt. Die
Jungen trugen alle eine Kluft, damit alle gleich aussahen. 1910 legte er sein
Amt als Soldat nieder um seine ganze Freizeit den Pfadfindern zu spenden. 1912
heiratete er Mrs. Olave St. Clair Soames. Sie gründete später die
Pfadfinderinnenschaft. 1920 war das erste Weltpfadfindertreffen. Bei diesem
Jamboree wird BP zum „Chief-Scout of the world“ ernannt. 1929 bekam BP von
George V. den Titel „Sir“ and „Lord of Gilwell“. Nach 8 Jahren schrieb er das
Testament für seinen Pfadfinder. In diesem stand: „Verlasse die Welt ein
Bisschen besser als du sie vorgefunden hast“. Dann ging er nach Kenia, wo er am 8. Januar 1941 starb. Sein Grab liegt
unter dem „Mount Kenia“. Am Westminster Abbey in London ist eine Gedenktafel
für ihn. Quelle: Pfadfinder Arbeitshilfe |